Tu was - Nachgefragt

Fast zwei Jahre nach Ende des Sozialfestivals einen Rückblick auf Tu was in der Mühlviertler Alm zu werfen und spürbare nachhaltige Effekte, des Sozialfestivals gemeinsam zu ermitteln - das war Ziel des Workshops "Tu was - Nachgefragt".

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tl_files/tu-was/upload/bilder/Muehlviertler Alm/Veranstaltungen/TW-Nachgefragt_WS6_0.jpgElf ProjektinitiatorInnen und drei Wissenschafterinnen vom
Tu was-Team trafen sich im Gasthof Fürst:

Im World Café bekamen die Gäste die Möglichkeit, ihre Meinungen einzubringen, zu reflektieren und zu diskutieren.

Folgenden Fragen stellten sich die TeilnehmerInnen:

Was spüren Sie heute noch von Tu was, dann tut sich was. in der Mühlviertler Alm?
War Tu was ein Anstoß für Veränderungen?

(Ergebnis-Auszüge:)

- Da viele der prämierten und realisierten Projekte auch nach Ende des Festivals weitergeführt werden, ist Tu was auch weiterhin in der Mühlviertler Alm sicht- und spürbar.

- Durch Tu was sind neue, bunte Kontakte, über die eigenen, gewohnten Kreise entstanden und bereits bestehende Kontakte wurden intensiviert.

- Insbesondere die Unterstützung durch öffentliche Strukturen (z.B. Gemeinde, Bürgermeister) ist wesentlich für die Wahrnehmung und Wirkung der Projekte. So wurde beobachtet, dass in Gemeinden in denen der Bürgermeister wenig hinter dem Sozialfestival stand, Tu was auch deutlich weniger spürbar ist.

Was hat sich bei Ihnen persönlich durch die Teilnahme am Sozialfestival verändert?
Was hat sich durch Tu was bei Ihnen getan?

- Durch das Sozialfestival sind Sichtweisen – auf Menschen wie auch auf die Umwelt – vielfältiger und differenzierter geworden und das Bewusstsein für die Region als Lebensraum ist gewachsen.

- Das Sozialfestival hat Möglichkeiten geboten – es wurden aber auch Hindernisse und Grenzen erlebt, beispielsweise durch Widerstände von außen/durch andere, durch einen subjektiv als (zu) hoch erlebten Preis für das eigene Engagement und in der Folge durch daraus entstehende Ermüdung und Ernüchterung.

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Wie hat sich die Teilnahme am Sozialfestival auf Ihr Engagement in der Region/Gemeinde ausgewirkt?

- Teilweise wurde wenig Unterstützung und Wertschätzung während und nach Tu was erlebt, weswegen sich das Engagement der von dieser Erfahrung betroffenen Personen nach Ende des Sozialfestivals reduziert hat.

- Andere wiederum haben ihr Tu was-Projekt seit Ende des Festivals sogar ausbauen können und engagieren sich heute mehr als zuvor.

- Tu was war ein Motivator um aktiv zu werden – vor allem die Erfahrung des „aktiv werdens“ kann auf andere Lebensbereiche übertragen werden.

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Hier gehts zur ausführlichen Dokumentation.

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