Tu was, dann tut sich was – Österreichs Sozialfestival

Johannes Hartmann Johannes Hartmann
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Gesellschaftsfest

Einladung zur Weltverbesserung

„Überall gibt es helle Köpfe und beherzte Menschen mit tollen Ideen für ein besseres Zusammenleben!“

Diese Vision von Clemens Sedmak, Theologe und Philosoph, bildet den Ausgangspunkt einer einzigartigen Initiative: Gemeinsam mit einem Konsortium österreichischer Privatstiftungen (die Sinnstifter) wurde 2010 das Sozialfestival Tu was, dann tut sich was. ins Leben gerufen. Österreichs erstes Sozialfestival begleitete und unterstützte Menschen in einer ausgewählten Region, ihre Ideen für ein besseres Zusammenleben einzubringen, zu entwickeln und umzusetzen. Insgesamt standen bis zu 150.000,- Euro für die Umsetzung von Projekten und Initiativen zur Verfügung.

Das Anliegen von Tu was, dann tut sich was. war in allererster Linie die Anregung zur Eigeninitiative der BürgerInnen. Das Sozialfestival fand 2011 erstmals im salzburgischen Lungau statt und danach in den Regionen Steirische Eisenstraße, Mühlviertler Alm und Mostviertel-Mitte.

Gelebte Menschlichkeit

Menschen, die sozial ausgegrenzt sind, können an kulturellen und sozialen Aktivitäten, die in einer Region selbstverständlich sind, nicht teilnehmen, obwohl sie das gerne wollten. Tu was, dann tut sich was. wollte (im Sinne der Stärkung von Eigeninitiative und Kooperation) einen Beitrag zur Bekämpfung sozialer Ausgrenzung leisten.

Das Sozialfestival förderte Maßnahmen und Angebote, die das Miteinander der Generationen und Kulturen fördern, Armut und soziale Ausgrenzung bekämpfen, den Alltag in der Wirtschaft, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft menschlicher machen und kleinräumige Sozial- und Wirtschaftsbeziehungen stärken.

Tu was, dann tut sich was. wurde getragen von vier Leitbegriffen:

Johannes Hartmann

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Fabian Richter

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